White Sox geben am letzten Spieltag nochmal Gas

Am vergangenen Sonntag fuhren die Baseballer der SpVgg Erlangen ins nahegelegene Oberfranken, um ihre letzten Saisonspiele gegen die Memmelsdorf Barons zu bestreiten.
Nach der langen Spielpause startete das erste Inning mit einigen Fehlern auf Erlanger Seite und die Barons konnten mit 0:3 in Führung gehen. Doch schnell fanden die White Sox wieder ins Spiel und machten Druck. Der Starting Pitcher Steinrück zeigte erneut, dass es auf ihn nicht einfach ist, Basehits zu bekommen. Die Gastgeber erzielten im weiteren Spielverlauf nur noch zwei mal. Der starke gegnerische Pitcher machte es den Erlangern jedoch auch nicht leicht, Punkte auf die Anzeigetafel zu bekommen. Nach einigen spannenden Innings konnten die White Sox einige Läufer auf Base bekommen und den Spielstand auf 3:5 verkürzen. Das war schließlich auch Endstand der Begegnung.

Nun ging es in das letzte Spiel des Jahres und man wollte die Saison nicht mit einer Niederlage beenden. Für Erlangen startete nun wieder Brown auf dem Wurfhügel und er gab sichtlich noch einmal alles. Memmelsdorf sah kein Land gegen seine Trickwürfe und blieb drei Innings ohne Run. Die White Sox sahen sich dem Werfer Kampa gegenüber, der bereits aus früheren Begegnungen bekannt war. In diesem Spiel zeigte die Offensive, auf was sie im vorherigen Spiel noch warten ließ. Das erste Inning startete mit zwei Hit by Pitches, was bedeutet, dass die Schlagleute abgeworfen wurden und somit automatisch auf die erste Base vorrücken durften. Kombiniert mit einem Fehler von Memmelsdorfer Seite und zwei guten Schlägen, konnten die White Sox mit 3:0 in Führung gehen. In den nächsten beiden Innings wurden noch weitere vier Punkte erzielt, was die Gastgeber zu einem Pitchingwechsel zwang. Nun stand Kanskow auf dem Hügel, dem Erlangen noch nicht gegenüberstand, doch Brown und Griebel starteten mit je einem Double, gefolgt von einigen Walks und so stand es nach der ersten Hälfte des vierten 12:0. Memmelsdorf gelang nun der erste Punkt und Erlangen legte auch noch einen drauf. Coach Eger entschloss sich nun, noch einem weiteren Werfer die Möglichkeit zu geben, im letzten Spiel zu werfen. Bock gelang es, gleich die ersten beiden Schlagleute auszustriken, doch dann folgten vier Hits und ein Walk und mit einem neuen Stand von 13:4 startete das sechste Inning. Erlangen ließ nun nichts anbrennen. Mit zwei Läufern auf Base schlug Eger seinen vierten Homerun der Saison. Diesen Vorsprung konnte Memmelsdorf nicht mehr einholen und das Spiel endete mit 16:4.
Erlangen schloss die Bayernliga 2011 als Aufsteiger mit einem souveränen fünften Platz ab. Coach Eger meinte abschließend, dass das Saisonziel bereits früh erreicht worden wäre und die Mannschaft sich selbst übertroffen habe. Mit jedem Team der Liga konnte man es aufnehmen und schon zwei Monate vor Ende der Saison hatten sich die White Sox das Mittelfeld in der Tabelle gesichert. Nun geht es in die Halle, wo intensiv Kraft und Technik ausgebaut werden wird, um 2012 noch stärker auftreten zu können.

Schwarzer Tag für die Bayernligisten

Am Sonntag machte sich die erste Mannschaft auf ins Allgäu zu ihren letztjährigen Playoffs-Gegnern, den Füssen Royal Bavarians. Vor zwei Wochen standen sich die beiden Teams vollbesetzt zum Hinspiel gegenüber und Erlangen konnte zwei mal knapp gewinnen. Diesmal hatte Coach Eger Probleme, überhaupt neun Leute für dieses Spiel aufstellenzukönnen. Einige Spieler waren urlaubs- und arbeitsbedingt verhindert. Und so trat die erste Mannschaft am Sonntag gegen eine der pitchingstärksten Mannschaften der Bayernliga an.

Gleich im ersten Inning konnte Erlangen mit zwei Punkten in Führung gehen durch einen Walk, einen Single und einem anschließenden Double von Griebel. Als Pitcher startete Ebert für die White Sox. Der ehemalige Starting Pitcher aus den Jahren 2008 und 2009 hatte erhebliche Startschwierigkeiten aufgrund der Trainingsdefizite. Ohne ihn hätte man gar nicht erst antreten können und so war man froh, dass er sich auf dem Mound mit der kleinen Zone des A-Umpires quälte und die Corners immer um Millimeter verfehlte. Einige Defensefehler brachten zusätzliches Pech und so stand es nach dem dritten Inning bereits 22:2 und das Spiel endete durch Mercy-Rule.

Im zweiten Spiel hatte Zapata die Chance, seit langem einmal wieder ein Spiel zu starten. Zapata hatte dieses Jahr Probleme mit seinem Wurfarm, weswegen er nicht an seine Erfolge aus dem Jahr 2010 anknüpfen konnte. Am Sonntag war er jedoch der einzige Spieler im Team der White Sox, der Pitchingerfahrung hatte. Es startete nicht schlecht. Füssen konnte im ersten Inning nur zweimal punkten und in den nächsten zwei Innings wurde zu null gespielt. Erlangen hatte im Angriff stets mehrere Läufer auf Base; die notwendigen Hits, um zu punkten, blieben jedoch aus. Im vierten Inning folgte ein Big Inning der Allgäuer und sie gingen mit 9:0 in Führung. Erlangen gelang es zwar auf 9:3 zu verkürzen, im nächsten Inning, erzielten die Gastgeber jedoch schließlich die zur Mercy-Rule notwendigen 4 Runs. Endstand war 13:3.

Abschließend müsse man sich vor Augen halten, dass ein Sieg ohne erfahrenen Pitcher in der Bayernliga nur sehr schwer möglich sei, meinte Coach Eger. Desweiteren sicherte man sich einige Wochen zuvor gegen die vollbesetzten Allgäuer zwei knappe Siege. Das Spiel vom Sonntag war vor allem für die beiden Nachwuchsspieler ein willkommener Härtetest, die niemals zuvor solch starken Pitchern gegenüberstanden. Coach Eger hofft, beide Youngsters über den Winter fit für die Bayernligasaison 2012 zu bekommen.

 

Erlanger Baseballer präsentieren sich erneut stark in der Bayernliga

Vierter Sieg in Folge der ersten Mannschaft

 


Letzten Sonntag erwartete die Baseballmannschaft der SpVgg Erlangen die sechstplatzierten Gauting Indians zum letzten Heimspiel der Bayernliga. Nach dem Doppelerfolg gegen Füssen, zwei Wochen zuvor, setzten sich die White Sox das klare Ziel zwei Siege einzufahren. Mit fast vollständiger Stammbesetzung starteten die Erlanger das erste Spiel gegen die Gäste aus Gauting, denen an diesem Tag einige Spieler fehlten. Erneut startete der schnelle Werfer Steinrück für die White Sox, anfangs zwar etwas wild, doch im Laufe der ersten Innings immer souveräner. Durch einige Walks konnten die Gäste zwar in Führung gehen, doch in der Offensive legte Erlangen schnell nach. Nach einigen Spielabschnitten hatten sich die Gastgeber einen deutlichen Vorsprung ausgebaut. Steinrück warf, wie man es von ihm gewohnt war, wieder das gesamte Spiel und auch die Defensive präsentierte sich stark. Endstand war 13:6 für Erlangen.

 

Im zweiten Spiel des Tages stand der amerikanische Werfer Brown für Erlangen auf dem Pitchersmound. Gleich zu Beginn hatte Gauting einige gute Schläge und setzte die Verteidigung der White Sox stark unter Druck. Doch in der Offensivphase wurde schnell klar, dass es den Gästen an diesem Tage an Werfern fehlte. Der Gautinger Pitcher sah gegen die erneut aggressiv schlagende Offensive der Spielvereinigung kein Land. Ein Hit nach dem anderen brachte Punkte nach Hause. Mit kaum einholbarem Vorprung bereits im zweiten Inning welchselte Coach Eger den zweiten amerikanischen Stammspieler als Werfer ein. Conaway bestritt an diesem Tag sein letztes Saisonspiel und sollte noch einmal die Chance bekommen, zu pitchen. Er ließ im dritten Inning keinen weiteren Punkt zu und Erlangen konnte die nötigen Runs erzielen, um das Spiel vorzeitig mit der 20-Punkte-Regel zu beenden. Endstand war 23:3.

Nach diesen zwei Siegen hatte sich die 1. Mannschaft der Erlanger nun endgültig den fünften Tabellenplatz gesichert. Die White Sox waren dieses Jahr erst aus der Landesliga aufgestiegen, präsentierten sich, nach einigen Anlaufschwierigkeiten zu Beginn der Saison, jedoch stets stark und souverän. Coach Eger ist äußerst zufrieden mit der Leistung des Teams und kündigte an, für die letzten sechs Saisonspiele, einigen Nachwuchsspielern die Chance auf ein Herren-Bayernliga-Debut zu geben. Er ist sehr gespannt, wie die Youngsters diese schwere Aufgabe bewältigen werden.

 

Erlangen White Sox überragen Tabellenführer Lauf

Am vergangenen Samstag den 6. August, gab es in Lauf hochklassigen Baseball zu bewundern. Mit gerade einmal neun, und damit gerade so genügend Mann,  traten die Erlanger Baseballer zum Derby gegen den Lokalrivalen an. Die beiden Hinspiele konnten die Wölfe deutlich für sich entscheiden und auch dieses Mal stand die Begegnung unter keinem guten Stern. Dass die White Sox auf vier ihrer Stammspieler verzichten mussten, machte es für das Team um Coach Eger nicht leichter.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erlangen startete gut ins erste Inning und konnte auch gleich 2 Läufer auf Base bringen, schaffte es jedoch nicht, diese auch nach Hause zu schlagen. Lauf punktete in den ersten beiden Innings je einmal und ging, wenn auch nur knapp, in Führung.

Zu Beginn des dritten Innings brachte Alexander Glas mit einem 2-Run-Homerun, seinem allerersten, den Ausgleich und somit Erlangen zurück ins Spiel.

Doch Lauf schaffte es ebenfalls mit einem Homerun in der zweiten Hälfte des dritten Spielabschnitts wiederrum auszugleichen. Die Erlanger Defensive ließ jedoch keinen weiteren Run zu und konnte im nächsten Offensiv-Durchgang mit klaren Base-Hits weitere drei Punkte verbuchen und mit 5 : 3 in Führung gehen. Lange konnte Erlangen diese aber nicht behalten und gab weitere drei Punkte ab. Das darauffolgende fünfte Inning verlief punktelos. Im sechsten schaffte Erlangen zu Beginn zwar den Ausgleich, doch auch die Wölfe ließen nicht locker und brachten erneut zwei Läufer nach Hause. Mit einer  6 : 8 Führung für Lauf im letzten Inning, wechselten die Wölfe ihren Pitcher. Der neu eingewechselte schnell werfende „Closer“ sollte den Laufer Sieg komplett machen. Doch Erlangen war hochmotiviert das Spiel noch zu drehen. Gleich die ersten drei Schlagleute erreichten sicher die erste Base und konnten anschließend sicher die Home-Plate überqueren. Erlangen ging mit einer Einpunkte-Führung ins letzte Halb-Inning und beließ alles beim alten. Starting Pitcher Tim Brown stand den besten Laufer Schlagmännern entgegen. Doch Brown und die Erlanger Defensive ließ nichts anbrennen. Zwar konnte Lauf noch zwei letzte Base-Hits verzeichnen, doch die starke Defensive der White Sox stand hinter ihrem Pitcher und mit einem Flyout beendeten die White Sox das Spiel siegreich mit 9 : 8.

Nach dem Erfolg im ersten Spiel, beließ man im zweiten Spiel des Tages aufstellungstechnisch alles beim alten. Und Spiel Zwei verlief genauso spannend weiter, wie das erste aufgehört hatte. In den ersten beiden Innings konnte keines der beiden Teams einen Punkt erzielen. Vor allem Erlangen zeigte im Outfield wie im Infield starke Defensiv-Leistungen. Im dritten Inning fanden die Wölfe dann aber doch ihren Rhythmus und konnten zugleich fünfmal punkten. Ein Inning später stand es mittlerweile auch schon 1 : 8 für die Hausherren. Im vorletzten Inning traf dann auch Erlangen wieder den Ball und konnte durch vier aufeinanderfolgende Hits, zwei davon Back-to-Back-Homeruns von Eger und Brown vier Punkte erzielen und so auf 5 : 8 verkürzen.

Leider blieb es aber bei diesen fünf Runs auf Erlanger Seite und nachdem Lauf in Inning 6 nochmals doppelt punktete, blieb es bei einem Endstand von 5 : 10.

Abschließend kann man sagen, dass Erlangen vor allem im ersten Spiel seine bisher beste Saisonleistung gezeigt hatte und weiterhin hart kämpften, um den Kampf um die Tabellenführung zwischen Lauf, München und Füssen ein bisschen durcheinander zu bringen.

Am Sonntag den 20. August erwarten die White Sox die Füssen Royal Bavarians und sind fest entschlossen sich für die Niederlage im Playoff-Kampf letztes Jahr zu revanchieren. Spielbeginn 13 Uhr und 15:30 Uhr.

 

Zwangsabstieg - Buchbinder Legionäre 3

Die dritte Mannschaft des bekannten und erfolgreichen bayerischen Baseballvereins, Regensburg Legionäre, kämpften das ganze Jahr mit zahlreichen Verletzungen. Aufgrund dessen konnten sie bereits zwei mal keine Mannschaft stellen und somit nicht antreten. Nun greift das Regelwerk des Bayerischen Baseball- und Softballverbandes und die Legionäre 3 müssen den Zwangsabstieg in die Bayernliga hinnehmen.

 

Was bedeutet das für die Bayernliga 2011?

Alle Spiele der Regensburger, ob bereits gespielt oder noch ausstehend, werden mit 7:0 gegen sie gewertet. Die Erlangen White Sox haben somit einen Sieg mehr in der Tabelle als noch vor einer Woche.

 
   

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